Aktien sind Wertpapiere, welche den Inhabern einen Anteil an einer Aktiengesellschaft garantieren und verbriefen.
Ein Unternehmen, welches zu einer Aktiengesellschaft werden möchte, muss zunächst festlegen, in wie viele Aktien das Grundkapital des Unternehmens eingeteilt werden soll. Diese Aktien nennt man im Folgenden Emissionen, welches ihre Verbriefung entweder in einem Buch enthalten oder als Aktienstücke gedruckt und verkauft werden.
Aktien gehören zu der riskanten Art der Anlage, was im engeren Sinn bedeutet, dass sie stark kursabhängig sind. Daraus ergibt sich eine potentiell sehr hohe Rendite im Falle des Anstiegs eines Kurses. Jedoch ist der potentielle Verlust ebenso in einer immensen Höhe gegeben, da bei negativen Kursschwankungen das gesamte Kapital verloren werden kann.
Ist ein Unternehmen zu einer Aktiengesellschaft geworden, hat es die folgende Aufgabe zu erledigen, um seine Aktien erfolgreich an den Mann bringen zu können. Und zwar müssen die Aktien platziert werden. Dies geschieht, indem eine große Zahl interessierter Anleger gefunden wird, die gewillt sind Aktien zu erwerben.
Hierfür ist ein Vermittler zwischen Aktiengesellschaft und Anleger notwendig, was überwiegend von Investmentbanken übernommen wird. Diese bieten ihren Kunden den Kauf von Aktien an und, im Falle eines Verkaufs, erhalten die Banken als Gegenleistung einen kleinen prozentualen Anteil am Verkaufswert. Dadurch verdient die Aktiengesellschaft, die Investmentbank und der Anleger im Fall günstiger Kurse.
Die ersten Aktien in Deutschland gab es bereits zu Anfang des neunzehnten Jahrhunderts und wurden von der „Dillinger Hütte“ angeboten.
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